Bildungsangebot

Fachschule für Sozialwesen

Abschluss:
Staatlich anerkannter Erzieher Staatlich anerkannte Erzieherin

Allgemeine Informationen

Die Ausbildung an der Fachschule, FB Sozialwesen, FR Sozialpädagogik, wird durch die Schulordnung Fachschule (FSO) [FSO 2017 / FSO 2018 / FSO 2019] geregelt und führt zum Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“.

Aufnahmevoraussetzungen

1. Der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und

a) der erfolgreiche Abschluss einer für den Bildungsgang einschlägigen, nach Bundes- oder Landesrecht    anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer,

b) der erfolgreiche Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer und eine mindestens zweijährige oder, soweit sie für den Bildungsgang einschlägig ist, mindestens einjährige Berufstätigkeit oder

c) eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens sieben Jahren in Vollzeitbeschäftigung sowie

2. der erfolgreiche Abschluss der Fachoberschule in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales sowie

3. die gesundheitliche Eignung, welche durch ein ärztliches Attest, das bei Antragstellung nicht älter als einen Monat sein darf, nachzuweisen ist.

(2) Auf Tätigkeiten gemäß Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b und c werden Freiwilligendienste angerechnet, soweit dabei eine für die Arbeit in der Sozialpädagogik förderliche Tätigkeit abgeleistet wurde.

Vorstellung

Ausbildungsverlauf

Ziel der Ausbildung ist es, als Fachkräfte in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern Aufgaben der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.

Die Gesamtausbildung dauert in Vollzeitform drei Jahre mit integrierten Praktika (Gesamtzeit: 33 Wochen) (Leitfaden zur berufspraktischen Ausbildung) in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Im 3. Ausbildungsjahr wird eine Facharbeit erstellt. Für die Anfertigung der Facharbeit ist die Handreichung zur Erstellung der Facharbeit verbindlich. Für die Bewertung wird der darin enthaltene „Bewertungsbogen Fachschule“ verwendet.

Praktika

1. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum in der Kinderkrippe, Kindergarten oder Hort

2. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum in Arbeitsfeldern von Erzieherinnen und  Erziehern mit Ausnahme der Kindertageseinrichtungen

3. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum inklusive praktischer Prüfung mit anschließendem Fachgespräch in einem Arbeitsfeld nach Wahl 

Handlungsorientierte Lernfelder

  • Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleite
  • Lernfeld 3: Die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysieren, strukturieren und mitgestalten 
  • Lernfeld 4: Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen
  • Lernfeld 5: Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Lernfeld 6: Kinder und Jugendliche bei Bewältigung besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • Lernfeld 7: Bildungs – und Erziehungspartnerschaften initiieren und mitgestalten
  • Lernfeld 8: Im Team zusammenarbeiten, Qualität sichern und weiterentwickeln  sowie im Berufsfeld kooperieren
  • Lernfeld 9: Facharbeit erstellen

Unterrichtsfächer

Unterrichtsfächer (Pflichtbereich):
Die Ausbildung gliedert sich in folgende Unterrichtsfächer:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Mathematik
  • Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik

und folgende handlungsorientierte Lernfelder:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen analysieren, strukturieren und mitgestalten
  • Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen
  • Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Bewältigung  besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaften initiieren und mitgestalten
  • Im Team zusammenarbeiten, Qualitätsentwicklung sichern sowie im Berufsfeld kooperieren
  • Facharbeit erstellen

Es werden Wahlpflichtfächer angeboten. Außerdem können Wahlfächer angeboten werden.

Link zur Stundentafel

Bewerbungsunterlagen

  • formloses Bewerbungsschreiben
  • lückenloser tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift und Lichtbild
  • original beglaubigte Kopien der Zeugnisse, welche die Aufnahmevoraussetzungen nachweisen, und der Nachweise über die geleistete förderliche bzw. berufliche Tätigkeit
  • eine Erklärung darüber
    a) ob der Bewerber bereits zu einer Abschlussprüfung in demselben Bildungsgang zugelassen wurde, ob er an der Abschlussprüfung teilgenommen hat und welche Ergebnisse er dabei erzielt hat,
    b) an welchen Fachschulen sich der Bewerber zum Zeitpunkt der Antragstellung zusätzlich beworben hat,
    c) ob und an welcher Fachschule der Bewerber in einem Auswahlverfahren
    bisher unberücksichtigt geblieben ist und
  • soweit erforderlich, eine Erklärung über das Vorliegen einer außergewöhnlichen Härte gemäß § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 FSO
  • 1 Lichtbild mit Namen versehen

Ansprechpartner

  • Schulleiterin: Dr. Sigrun Helfricht
  • Fachleiterin: Julia Jagiella
  • Sekretariat: Ute Mahr / Stefan Gerschbeck

Email-Adressen und Telefonnummern finden Sie auf der Kontaktseite.

Vier Jahre – berufsbegleitend (TZ)

Aufnahmevoraussetzungen

Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss und

  • Abschluss einer mindestens zweijährigen für den Bildungsgang einschlägigen (sozial/pflegerischen) Berufsausbildung
  • Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung mit zweijähriger Berufstätigkeit oder mindestens einjähriger für den Bildungsgang einschlägige (sozial/pflegerische) Berufstätigkeit (Stundenumfang prüfen)
  • Einschlägige (sozial/pflegerische) Berufstätigkeit von mindestens 7 Jahren Vollbeschäftigung
  • UND Arbeitsvertrag mit Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe Arbeitsvertrag und Zustimmung Arbeitgeber

Die angehenden Fachschülerinnen und Fachschüler schließen mit einem anerkannten Träger einer sozialpädagogischen Einrichtung einen Arbeitsvertrag während der Ausbildung im Umfang von maximal 25 aber mindestens der Hälfte der tariflichen Wochenarbeitszeit (20 St/Wo).

Die Fachschülerinnen und Fachschüler unterliegen nicht der Ferienregelung. Sie haben einen Urlaubsanspruch nach den gesetzlichen bzw. tarifvertraglichen Regelungen. Dieser Urlaubsanspruch wird in der unterrichtsfreien Zeit vom Träger der Einrichtung gewährt.

Das Fremdpraktikum findet ab dem 2. Ausbildungsjahr statt und soll als Blockwochen, bestenfalls beim selben Träger, absolviert werden. Der Beginn und die zeitliche Organisation sind mit der Fachschule abzustimmen.

Ausbildungsverlauf

Berufspraktische Ausbildung im Rahmen der berufspraktischen Tätigkeit:

Blockpraktikum Fremdpraktikum (bestenfalls der gleiche Träger): 11 Wochen (= 22 Wo TZ á 20 h) *

*oder in den Ferien

 

Organisation Unterricht:

  • Montag: 15:15 Uhr – 19:30 Uhr
  • Mittwoch: 7:45 Uhr – 13:00 Uhr
  • Donnerstag: 15:15 Uhr – 19:30 Uhr

Verkürzte Ausbildung – Ein Jahr – berufsbegleitend (TZ)

Aufnahmevoraussetzungen

  • erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/in
  • Nachweis über eine mindestens einjährige heilerziehungspflegerische oder sozialpädagogische Tätigkeit
  • Arbeitsvertrag und Zustimmung des Arbeitgebers zur Ausbildung an der Fachschule der Henriette-Goldschmidt-Schule

Die angehenden Fachschülerinnen und Fachschüler schließen mit einem anerkannten Träger einer sozialpädagogischen Einrichtung einen Arbeitsvertrag während der Ausbildung im Umfang von 20- 25 Stunden.

Die Fachschülerinnen und Fachschüler unterliegen nicht der Ferienregelung. Sie haben einen Urlaubsanspruch nach den gesetzlichen bzw. tarifvertraglichen Regelungen. Dieser Urlaubsanspruch wird in der unterrichtsfreien Zeit vom Träger der Einrichtung gewährt.

Ausbildungsverlauf

Berufspraktische Ausbildung im Rahmen der berufspraktischen Tätigkeit:

  1. Blockpraktikum Fremdpraktikum in einem anderen Arbeitsfeld (bestenfalls der gleiche Träger): 8 Wochen (= 16 Wo TZ á 20 h)  ⇒ 320 Stunden
  2. Blockpraktikum: in eigenen Einrichtung (andere Gruppe) Vollzeit: 3 Wochen ⇒ 120 Stunden zum Ende der Ausbildung. In dieser Zeit findet die praktische Prüfung statt.

Organisation Unterricht:

  • 2 Präsenzwochen á 40 h  und

Montag: 07:45 Uhr – 16:00 Uhr
Mittwoch: 07:45 Uhr – 16:00 Uhr

Alle Informationen zum Download als PDF.

Fachschule für Sozialwesen

Abschluss: Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin

Allgemeine Informationen

Die Ausbildung an der Fachschule, FB Sozialwesen, FR Sozialpädagogik, wird durch die Schulordnung Fachschule (FSO) [FSO 2017 / FSO 2018 / FSO 2019] geregelt und führt zum Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“.

Aufnahmevoraussetzungen

(1) Aufnahmevoraussetzungen sind

1. Der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und

a) der erfolgreiche Abschluss einer für den Bildungsgang einschlägigen (sozial/ pflegerischen), nach Bundes- oder Landesrecht    anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer,

b) der erfolgreiche Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer und eine mindestens zweijährige oder, soweit sie für den Bildungsgang einschlägig ist, mindestens einjährige Berufs- tätigkeit oder

c) eine einschlägige (sozial/pflegerische) Berufstätigkeit von mindestens sieben Jahren in Vollzeitbeschäftigung sowie

2. die gesundheitliche Eignung, welche durch ein ärztliches Attest, das bei Antragstellung nicht älter als einen Monat sein darf, nachzuweisen ist.

Praktika

1. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum Arbeitsfeld mit Handlungsschwerpunkt Pflege

2. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum Arbeitsfeld mit Handlungsschwerpunkt Bildung

3. Ausbildungsjahr: 11-wöchiges Blockpraktikum inklusive berufspraktischer Prüfung in einem Arbeitsfeld nach Wahl

Vorstellung

Ausbildungsverlauf

Ziel der Ausbildung ist es, als heilpädagogisch, sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu unterstützen, zu betreuen und zu pflegen und ihnen eine bestmögliche Selbständigkeit zu ermöglichen. Heilerziehungspflegerische Tätigkeiten umfassen dabei alle Bereiche der Lebenswelt von Menschen mit Behinderung/en. Heilerziehungspfleger/innen übernehmen dabei pädagogische, pflegerischen, anwaltliche, organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben.

Die Gesamtausbildung dauert in Vollzeitform drei Jahre mit integrierten Praktika (Gesamtzeit 33 Wochen) in unterschiedlichen sozialen pflegerischen gesundheitlichen Arbeitsfeldern. Im 3. Ausbildungsjahr wird eine Facharbeit erstellt. Für die Anfertigung der Facharbeit ist die Handreichung zur Erstellung der Facharbeit verbindlich. Für die Bewertung wird der darin enthaltene „Bewertungsbogen Fachschule“ verwendet.

Handlungsorientierte Lernfelder

  • Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Lernfeld 2: Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • Lernfeld 3: Menschen mit  Behinderung/en individuell begleiten und pflegen
  • Lernfeld 4: Die Lebenswelt mit Menschen mit Behinderung/en strukturieren und gestalten
  • Lernfeld 5: Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Lernfeld 6: Heilerziehungspflegerische  Prozesse planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Lernfeld 7: Konzeptionsbezogen und unternehmerisch handeln sowie Qualität sichern und weiterentwickeln
  • Lernfeld 8: Facharbeit erstellen

Unterrichtsfächer

Die Ausbildung gliedert sich in folgende Unterrichtsfächer:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Mathematik
  • Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik

und folgende handlungsorientierte Lernfelder:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • Menschen mit Behinderung/en individuell begleiten und pflegen
  • Die Lebenswelt mit Menschen mit Behinderung/en strukturieren und gestalten
  • Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Heilerziehungspflegerische Prozesse planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Konzeptionsbezogen und unternehmerisch handeln sowie Qualität sichern und weiterentwickeln
  • Facharbeit erstellen

Es werden Wahlpflichtfächer angeboten. Außerdem können Wahlfächer angeboten werden.

Link zur Stundentafel

Bewerbungsunterlagen

  • formloses Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift und Lichtbild
  • original beglaubigte Kopien der Zeugnisse, welche die Aufnahmevoraussetzungen nachweisen, und der Nachweise über die geleistete förderliche bzw. berufliche Tätigkeit
  • mit der Entscheidung über die Aufnahme ein erweitertes Führungszeugnis zur Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des Achten Buches des Sozialgesetzbuches – Kinder- und Jugendhilfe und ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung
  • 1Lichtbild mit Namen versehen

Ansprechpartner

  • Schulleiterin: Dr. Sigrun Helfricht
  • Fachleiterin: Julia Jagiella
  • Sekretariat: Ute Mahr / Stefan Gerschbeck

Email-Adressen und Telefonnummern finden Sie auf der Kontaktseite.

Alle Informationen zum Download als PDF.