Fachschule Sozialwesen – Heilpädagoge/in

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Allgemeine Informationen

Die Fachschule, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Heilpädagogik wird durch die Schulordnung Fachschule (FSO) geregelt und führt zum Berufsabschluss „Staatlich anerkannte/r Heilpädagogin/e“. Damit wird eine fachliche Befähigung vermittelt, beeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen heilpädagogische Hilfen zu geben.

Zugangsvoraussetzungen

  1. der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und
  2. die staatliche Anerkennung als Erzieher oder Heilerziehungspfleger oder ein einschlägiger höherwertiger Abschluss und
  3. eine mindestens einjährige, für den Bildungsgang förderliche Berufstätigkeit in sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen und
  4. mit der Entscheidung über die Aufnahme ein erweitertes Führungszeugnis zur Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des Achten Buches des Sozialgesetzbuches – Kinder- und Jugendhilfe.Ausbildungsablauf

Die Fachschule, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Heilpädagogik, umfasst in der Vollzeitform eine zweijährige theoretische und praktische Ausbildung, die zum Umgang mit und zur Förderung von behinderten Menschen befähigt.
Seit einigen Schuljahren wird mangels Bewerberzahl für die Vollzeitausbildung nur die berufsbegleitende Ausbildungsform angeboten. In der Teilzeitform (berufsbegleitend) erstreckt sich die Ausbildung über drei Jahre. Während der gesamten Ausbildungsdauer muss ein Nachweis über die Arbeit im heil- bzw. sonderpädagogischen Bereich vorliegen. Der Unterricht findet nachmittags an zwei Wochentagen und zweiwöchentlich am Samstag statt.
Im 3. Ausbildungsjahr wird eine Facharbeit erstellt. Für die Anfertigung der Facharbeit ist die Handreichung zur Erstellung der Facharbeit verbindlich. Für die Bewertung wird der darin enthaltene „Bewertungsbogen Fachschule“ verwendet.

Link zur Stundentafel

Bewerbungsunterlagen

  • lückenloser tabellarischer Lebenslauf
  • original beglaubigte Kopien der Zeugnisse, welche die Aufnahmevoraussetzungen nachweisen, und der Nachweise über die geleistete förderliche bzw. berufliche Tätigkeit (taggenau)
  • eine Erklärung darüber
    a) ob der Bewerber bereits zu einer Abschlussprüfung in demselben Bildungsgang zugelassen wurde, an der Abschlussprüfung teilgenommen hat und welche Ergebnisse er dabei erzielt hat,
    b) an welchen Fachschulen sich der Bewerber bereits zuvor oder bei Antragstellung zusätzlich beworben hat,
    c) ob und an welcher Fachschule der Bewerber in einem Auswahlverfahren bisher unberücksichtigt geblieben ist und
  • soweit erforderlich, eine Erklärung über das Vorliegen einer außergewöhnlichen Härte gemäß § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 FSO
  • 1 Lichtbild

einzureichen bis zum festgelegten Bewerbungsschluss des Jahres, in dem die Ausbildung beginnen soll (siehe Bewerbungsfristen).


26. Oktober 2006 | Administrator 


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