VKA – Vorbereitungsklasse mit berufspraktischen Aspekten

Druckversion
Allgemeine Informationen

Die Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten werden durch die Schulordnung Berufsschule (BSO) (siehe u.a. § 11) geregelt.

Entsprechend dem im Schulgesetz des Freistaates Sachsen formulierten Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule folgt, dass für die Kinder und Jugendlichen von Zuwanderern, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die gleichen Chancen zur Wahrnehmung von Bildungsmöglichkeiten zu gewährleisten sind wie für alle anderen Schülerinnen und Schüler.
Die sächsische Konzeption zur Integration von Migranten ist deshalb geprägt durch die Gleichwertigkeit der unterrichtlichen und sozialen Komponente. Integration bedeutet Teilnahme am politischen, sozialen und kulturellen Leben außerhalb der Schule ebenso wie am regulären Bildungsangebot innerhalb der Schule.

Ausbildugsablauf

Die Zuweisung der Schüler in einen Vorbereitungskurs entsprechend ihrer Zugangsvoraussetzungen erfolgt nach einem Aufnahmegespräch (Schullaufbahnberatung). Voraussetzung zur Aufnahme am Beruflichen Schulzentrum ist der Nachweis des mindestens 9-jährigen Besuches einer allgemein bildenden Schule im Heimatland, ein Höchstalter von 18 Lebensjahren und die Bestimmungen zur Schulpflicht gemäß Schulbesuchsordnung des Freistaates Sachsen. Die Teilnahme am Deutschunterricht einer Vorbereitungsklasse erstreckt sich i.d.R. über den Zeitraum von einem Schuljahr, in dem mind. 600 Unterrichtsstunden erteilt werden sollen. Die Teilnahme wird durch ein Zeugnis dokumentiert.

Ausbildungsziel

  • Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit
  • Entwicklung der aktiven Zweisprachigkeit
  • Entwicklung von sprachlicher Handlungsfähigkeit im Fachunterricht
  • Entwicklung interkultureller Handlungsfähigkeit
  • Entwicklung von Sprachlernfähigkeit

Link zur Stundentafel


26. Oktober 2006 | Administrator 


© Henriette-Goldschmidt-Schule 2016